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Neue Fachartikel zu aktueller Rechtssprechung
 
Haftungsrecht, freie Berufe
Ein Züchter muss nicht alles untersuchen, auch rassespezifische Risiken nicht
Die Klägerin, die eine Suchhundeschule betreibt, erwarb mit Vertrag vom 06.08.2012 vom Beklagten den Bloodhoundwelpen L zum Preis von 1.500,00 €, der am gleichen Tag übergeben wurde. Der Welpe war zuvor untersucht, geimpft, gechipt und vom Zuchtverband abgenommen worden. Im Januar 2013 zeigte der Hund gesundheitliche Beeinträchtigungen. Nach mehrfachen Tierarztbesuchen wurde im Februar 2013 eine Pulmonal- und Aortenklappeninsuffizienz mit kombinierter Stenose diagnostiziert. Der Beklagte bot der Klägerin einen Ersatzwelpen aus einem anderen Wurf an und schlug vor, L vorläufig zurückzunehmen und behandeln zu lassen. Am 22.02.2013 musste  [...] » mehr
  Haftungsrecht, freie Berufe
Wann haftet ein Tierarzt?
Ein Tierarzt haftet für einen Schaden nur, wenn eine Pflichtverletzung ursächlich für den Schaden ist. Dies ist nicht der Fall, wenn ein nachbehandelnder Tierarzt die entscheidende Ursache für den Schaden gesetzt hat. Die Klägerin begehrte von zwei Tierärzten Schadensersatz wegen angeblicher fehlerhafter tierärztlicher Behandlungen. Die Klägerin ließ ihre Stute durch den Tierarzt Müller im Juli 2008 künstlich besamen. Wenige Zeit später fand am Standort des Pferdes eine Ultraschalluntersuchung der Stute statt, um den Erfolg der Besamung zu überprüfen.  [...] » mehr
     
Haftungsrecht, freie Berufe
Die Darlegungslast für den Tierkäufer zur Unternehmereigenschaft des Verkäufers
Das Amtsgericht Groß-Gerau hat mit Urteil vom 25.02.2011 entschieden, was ein Tierkäufer vortragen und ggf. beweisen muss, damit ein Züchter als Unternehmer angesehen werden kann, so dass das schärfere Recht des Verbrauchsgüterkaufes zur Geltung kommt.Dem lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Die Parteien stritten um Schadensersatzansprüche aus einem Kaufvertrag. Die Klägerin erwarb von der Beklagten (einer Katzenzüchterin) eine Katze zum Preis von 450,- €. Ausweislich des Kaufvertrages versicherte die Beklagte der Klägerin, dass ihr keine Krankheiten des "Liebhabertieres" bekannt seien. Im Zeitpunkt der Übergabe  [...] » mehr
  Haftungsrecht, freie Berufe
Haftung des Reiseveranstalters für einen Zusatzausflug
Der für das Reisevertragsrecht zuständige X. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte mit Urteil vom 19. Juni 2007 - X ZR 61/06 - darüber zu entscheiden, ob der Reiseveranstalter für einen erst am Urlaubsort gebuchten Zusatzausflug haftet. Die Kläger buchten bei dem beklagten Reiseveranstalter eine Pauschalreise nach Ägypten. Die im Reiseprospekt enthaltene Werbung für Ausflugsmöglichkeiten enthielt Klauseln, wonach die Ausflüge für den Reiseveranstalter Fremdleistungen seien und er diese lediglich vermittele. In der am Reiseort ausgehändigten Begrüßungsmappe des Reiseveranstalters befand sich ein Werbezettel  [...] » mehr
     
 

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