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   Kapitalanlagenrecht
Wirtschaftlich schwierige Situation bei dem Fonds HCI Shipping Select XI
 
Autor: Rechtsanwalt Claude Dawood
Kanzlei: Anwaltskanzlei Eberspächer & Klein
Ort: 71032 Böblingen
erstellt am: 05.04.11
 
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Wirtschaftlich schwierige Situation bei dem Fonds HCI Shipping Select XI

Die Bremer Unternehmensgruppe "Beluga Group" hat enorme wirtschaftliche Schwie­rig­kei­ten. So hat beispielsweise die Tochterfirma Beluga Chartering GmbH Eröffnung des In­sol­venz­ver­fah­rens beantragt. Nach Zeitungsberichten wird gegen den Beluga-Gründer und ehe­ma­li­gen Chef Niels Stollberg wegen Verdachts des Betrug im besonders schweren Fall er­mit­telt. Der Fonds HCI Shipping Select XI ist insoweit betroffen, dass zwei der Schiffe, die "MS-Beluga Recommention" und die "MS-Beluga Recognition" sind an die Beluga Chartering GmbH vermietet gewesen, die Insolvenzantrag gestellt hat.

Die Insolvenz bedeutet, dass die Char­te­rein­nah­men von diesen Schiffen entweder gar nicht mehr oder nur zu einem geringen Teil eingenommen werden können. In einem Schreiben hat die Geschäftsführung darauf hin­ge­wie­sen, dass dies einige Schwierigkeiten in Bezug auf die Liquidität des Fonds nach sich zieht. Es wurde angegeben, dass nun kurzfristig Alternativlösungen gesucht werden.

 

Vielen Anlegern wird erst jetzt aufgrund der aktuellen Schiffsfondskrise das erhebliche
Ri­si­ko ihrer Schiffsbeteiligung bewußt. Von der Beluga Insolvenz sind Fonds der Oltmann-Gruppe, Elbe Emissionshaus, Ownership, HCI und Nordkantor betroffen. Viele verunsicherte Anleger erkundigen sich danach, wie Sie aus ihrem Schiffsfonds wieder aussteigen können. Im Falle einer Insolvenz des Fonds dro­hen den Anlegern sogar mögliche Ansprüche auf Rückzahlung der Ausschüttungen.
 

Rechte gegen Banken und Vermittler prüfen:

Für Anleger ist es wichtig zu prüfen, ob Schadensersatzansprüche gegen die seinerzeit
be­ra­ten­de Bank oder den Vermittler durchgesetzt werden können. Wenn dem Anleger in dem da­ma­li­gen Beratungsgespräch die Risiken nicht vollständig und ausreichend deutlich dar­ge­stellt wurden, hat der Anleger einen Anspruch auf Rückabwicklung gegen die Bank oder den Ver­mitt­ler.

Es besteht ebenfalls ein Rückabwicklungsanspruch, wenn der Berater den Schiffs­fonds empfohlen hat, obwohl dieser gar nicht zu den Anlagezielen des Anlegers paßt. Ei­ne erfolgreiche Rückabwicklung bedeutet, dass der Anleger sein vollständiges Kapital zzgl. Zinsen möglicherweise zurückerhält. Er muss dafür die Schiffsbeteiligung zurückgeben.
Ein weiterer Ansatzpunkt gegenüber Banken ist, dass diese über erhaltene Ver­trieb­spro­vi­sio­nen aufklären müssen.

Sofern dies eine Bank unterlassen hat, kann dies auch einen Scha­dens­er­satz- und Rückabwicklungsanspruch begründen.
Rechtsanwalt Dawood ist seit mehreren Jahren ausschließlich im Kapitalanlagerecht tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung. Betroffenen Anlegern wird empfohlen, die Möglichkeit einer Erstberatung zu nutzen. Häufig übernimmt auch die Rechtsschutzversicherung die Kosten für ein solches Verfahren.

Autor (ViSdP): Rechtsanwalt Claude Dawood, Anwaltskanzlei Eberspächer & Klein, 71032 Böblingen


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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