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Identitätsmissbrauch im Internet
 
Autor: Rechtsanwalt Dr. iur. Ulrich Schulte am Hülse
Kanzlei: ilex Rechtsanwälte
Ort: 14469 Potsdam
erstellt am: 07.06.10
 
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Identitätsmissbrauch im Internet
Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden verzeichnete für das Jahr 2009 rund 6.800 Straftaten unter dem Oberbegriff des Identitätsmissbrauchs. Davon entfallen 2.923 Straftaten (rund 43 %) auf die Fälle des Abgreifens von Kontozugangsdaten im Online-Banking (Phishing). Die leicht überwiegende Mehrzahl der Straftaten (rund 57 %) entfällt auf die übrigen Fälle des Identitätsmissbrauchs; etwa das sogenannten "Carding", d.h. das Abgreifen von Daten auf EC-Karten, ggf. in Kombination mit dem körperlichen Diebstahl der Karten und deren missbräuchlicher Einsatz, sowie alle sonstigen Fälle des Identitätsmissbrauchs beim Nutzen von Zugangsdaten in diversen Portalen und Shop-Systemen. Ilex Rechtsanwälte & Steuerberater hat sich auf die damit zusammenhängenden Rechtsfragen spezialisiert. Grund genug dem aktuellen Trend beim Identitätsmissbrauch einmal außerhalb des klassischen Abgreifens von Zugangsdaten im Online-Banking nachzuspüren.

Lieferung an Packstationen
Das zweite Interesse der Täter besteht darin, dass die Strafverfolgungsbehörden über die Anschrift des Empfängers des Produktes nicht auf die Spur der Täter kommen. Die Fälle aus der Praxis zeigen, dass als Empfänger der Waren entweder eine zwischengeschaltete Person fungiert, die von den Tätern unter Vorspiegelung falscher Tatsachen angeworben wurde oder die Ware an eine gänzlich anonyme Adresse versandt wird. Für letztere Tatvariante eignet sich beispielsweise als Lieferadresse für Waren die Anschrift einer DHL-Paketstation anzugeben, die zuvor unter falschem Namen angemeldet wurde.

Einbruch beim Reisedienstleister ist heute online möglich
Die Fälle aus der Praxis zeigen zudem, dass beim Identitätsmissbrauch im Internet oftmals nur geringe Modifikationen zu den längst bekannten Tathandlungen stattfinden. Beispielsweise sind Tathandlungen bekannt, bei denen Einbrecher früher gezielt in Reisebüros einbrachen, ohne dabei Wertgegenstände mitzunehmen. Die Täter hatten es vielmehr auf die Namen und Anschriften der Kunden des Reisebüros einerseits abgesehen und andererseits interessierten sie sich für den Zeitraum ihrer Urlaubsreisen. Mit diesen Daten konnten sie dann gezielt Wohnungseinbrüche in der Urlaubsabwesenheit der Hausbewohner planen. Heute ist dieser Einbruch im Reisebüro oftmals gar nicht mehr erforderlich, weil die vernetzten Reiseunternehmen von heute solche Informationen auch in vermeintlich gut gesicherten Datenbanken unterhalten. Die Vorbereitung der geplanten Wohnungseinbrüche findet deshalb heute durch Hacking-Angriffe und das gezielte Abgreifen von geschützten Daten aus Datenbanken statt.

Rechtsanwalt Ulrich Schulte am Hülse (http://www.ilex-recht.de)

Autor (ViSdP): Rechtsanwalt Dr. iur. Ulrich Schulte am Hülse, ilex Rechtsanwälte, 14469 Potsdam


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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