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   Kapitalanlagenrecht
Verjährung bedroht Ansprüche von Anlegern in BRIC Anleihen
 
Autor: Rechtsanwalt Claude Dawood
Kanzlei: Anwaltskanzlei Eberspächer & Klein
Ort: 71032 Böblingen
erstellt am: 13.03.09
 
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Verjährung bedroht Ansprüche von Anlegern in BRIC Anleihen

Viele Anleger von Lehman Zertifikaten fühlen sich von den Banken, die diese Zertifikate vertrieben haben, falsch beraten.
Bitte beachten: Schadensersatzansprüche gegen die Banken können nur innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf der Wertpapiere geltend gemacht werden. Die Verjährung von solchen Schadensersatzansprüchen wird im Wertpapierhandelsgesetz geregelt. Diese Regelung ist sehr streng.

Was tun bei Verjährungsgefahr?

Ein Anleger kann die Verjährung möglicherweise auch durch die Anrufung des Ombudsmannes hemmen. Das Ombudsmannverfahren hat den Vorteil, dass keine Kosten entstehen und der Anleger dieses Verfahren selbst durchführen kann. Allerdings besteht Unsicherheit, ob das Verfahren tatsächlich in allen Fällen die Verjährung hemmt. Es gibt zu dieser Frage bislang nahezu keine Urteile der Gerichte. Sie können die Verjährung hemmen durch einen Mahnbescheid, eine Klage, Verhandlungen mit der Gegenseite oder eine Erklärung der Gegenseite, dass sie auf die „Einrede“ der Verjährung verzichtet.

Zum Beispiel: Die BRIC Anleihe von Lehman Brothers

Beispielsweise gibt es eine sogenannte BRIC Anleihe von Lehman Brothers. Diese wurde im Sommer 2006 herausgegeben und verkauft. Das bedeutet, dass die Anleger bis zum Sommer diesen Jahres etwas gegen die Verjährung unternehmen müssen, ansonsten können Schadensersatzansprüche nicht mehr geltend gemacht werden.

Bei dieser „BRIC Anleihe“ handelte sich um ein sogenanntes Garantiezertifikat. Die Emittentin Lehman Brothers garantierte zum Ende der Laufzeit die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals. Aufgrund der Insolvenz von Lehman Brothers ist diese Rückzahlungsgarantie wertlos. Die Zinszahlungen dieser Anlage hingen von den Aktienentwicklungen in verschiedenen Aktienindices mehrerer Schwellenländer ab.

Die Zinszahlungen hingen damit von sehr spekulativen Bedingungen an. Die wirtschaftliche Entwicklung der Länder Brasilien, Russland, Indien und China (abgekürzt BRIC) als Ausgangspunkt für die Kursentwicklung des Zertifikates und für die Zinszahlungen ist als sehr spekulativ anzusehen.

Anlegern, die ein Zertifikat im Jahr 2006 gekauft haben, ist dringend zu raten sich im Rahmen einer Erstberatung um die Erfolgsaussichten eines Vorgehens zu informieren. Im Rahmen einer solchen Erstberatung wird erörtert, ob es Sinn macht, die Verjährung zu hemmen und welche Kosten dadurch entstehen.


Für alle Fragen erreichen Sie mich direkt unter
0176 / 820 66 418 oder schicken mir eine Email unter cdawood@gmx.de

Autor (ViSdP): Rechtsanwalt Claude Dawood, Anwaltskanzlei Eberspächer & Klein, 71032 Böblingen


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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