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Phishing in den USA: 3,6 Millionen Geschädigte und 3,2 Milliarden US-Dollar Schaden – Tendenz steigend
 
Autor: Dr. iur. Thomas Schulte
Kanzlei: Dr. Schulte und Partner - Rechtsanwälte
Ort: 10717 Berlin
erstellt am: 07.03.08
 
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Phishing in den USA: 3,6 Millionen Geschädigte und 3,2 Milliarden US-Dollar Schaden – Tendenz steigend
Phishing in den USA: Studien von Gartner vorgelegt

Im Jahr 2007 wurden 3,6 Millionen US-Bürger durch das Ausspähen ihrer Kontozugangsdaten im Internet (Phishing) geschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 3,2 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2006 waren es nur 2,3 Milliarden US-Dollar gegenüber 1,2 Milliarden US-Dollar im Jahre 2003. Sämtliche Zahlen stammen aus einer repräsentativen Umfrage des renommierten und weltweit agierenden Beratungsunternehmen Gartner Inc. unter 4.500 erwachsenen US-Bürgern. Es berichtete unter anderem die Zeitschrift Multimedia und Recht (MMR), eine Zeitschrift, in der auch die Rechtsanwälte publizieren (Ausgabe für Februar 2008).

Kreditkarten, Debitkarten und Girokonten im Visier der Täter

Der Studie von Gartner lässt sich außerdem entnehmen, dass die Täter ihre betrügerischen E-Mails, die meist einen Link auf eine gefälschte Internetseite enthalten, am liebsten mit Markenlogos von eBay oder PayPal tarnen. Klickt der Nutzer auf eine gefälschte Internetseite, installiert sich auf seinem Rechner meist ein sogenannter Trojaner, der fortan das Nutzerverhalten des Geschädigten ausspäht und Kontozugangsdaten abgreift. Außerdem konzentrieren sich die Täter in den USA gegenwärtig offenbar auf das Ausspähen von Kreditkartendaten, von Zugangsdaten für Debitkarten (hierzulande EC-Karten genannt) oder Girokonten. In den USA seien die technischen Sicherheitsmaßnahmen in diesem Bereich immer noch nicht hinreichend ausgereift.

USA – Deutschland im Vergleich

Der Befund aus den USA stimmt mit den Beobachtungen der Rechtsanwälte in Deutschland überein. Hierzulande vertreten wir bereits seit langem Geschädigte, die einen Vermögensschaden durch das Abfangen von Kontozugangsdaten erlitten haben. Auch in Deutschland lässt sich das Ausmaß des Schadens zumindest grob abschätzen. Am 20.11.2007 gab das Bundeskriminalamt in Wiesbaden in einer Pressemitteilung bekannt, dass der Schaden aller als Computerkriminalität erfassten Delikte im Jahr 2006 bei rund 36 Millionen. Euro lag. Das Abfangen von Kontozugangsdaten, welches in der Kriminalstatistik leider nicht gesondert ausgewiesen wird, bildet dabei einen wesentlichen Schwerpunkt. Von insgesamt 29.155 Fällen beziehen sich allein 2.990 Fälle auf das Ausspähen von Daten. Das entspricht einer Zunahme von 26,4 %. Somit erreicht das Ausmaß in Deutschland zwar nicht das gleiche Niveau wie in den USA, letztlich handelt es sich aber um ein globales Phänomen, bei der international agierende Täter am Werk sind, deren Spuren sich besonders oft in osteuropäischen Länder verlieren.

Autor (ViSdP): Dr. iur. Thomas Schulte, Dr. Schulte und Partner - Rechtsanwälte, 10717 Berlin


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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