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Sie befinden sich hier: Startseite / Fachartikel / Versicherungsrecht / Ihr Kind verursacht einen Schaden; ein Fall für Ihre Haftpflichtversicherung?
   Versicherungsrecht
Ihr Kind verursacht einen Schaden; ein Fall für Ihre Haftpflichtversicherung?
 
Autor: LL.M. Karin Tewes
Kanzlei: Rechtsanwaltskanzlei Tewes
Ort: 12043 Berlin
erstellt am: 16.06.06
 
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Ihr Kind verursacht einen Schaden; ein Fall für Ihre Haftpflichtversicherung?
Ihr Kind verursacht einen Schaden; ein Fall für Ihre Haftpflichtversicherung?
 
Der Zweck einer Haftpflichtversicherung ist es, den Versicherten vor begründeten und auch unbegründeten Ansprüchen eines Dritten zu schützen. Dies geschieht durch Bezahlung des Schadens und bei unberechtigten Ansprüchen durch eine sachgerechte Abwehr.
 
Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Eintrittspflicht der Versicherung auch gegenüber Ihrem Kind, denn nicht nur der Vertragspartner sondern auch seine Angehörigen sind in der Haftpflichtversicherung versichert. Mitversichert sind daher der Ehegatte, unverheiratete Kinder sowie Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder. Der Versicherungsschutz besteht bei volljährigen Kindern aber nur, solange sie sich noch in einer Schul- oder unmittelbar anschließenden Berufsausbildung befinden. Bei Studenten, die nicht mehr zu Hause wohnen, besteht die Eintrittspflicht der Versicherung jedoch nur, wenn ohne vorherige Lehre das Studium begonnen worden ist.
 
Versichert sind Sach- und Personenschäden, die gegenüber anderen Personen aus Unvorsichtigkeit oder widrigen Umständen verursacht wurden. Das Abhandenkommen von Sachen ist in der Regel nicht versichert. Die Grenze zwischen einem nicht versichten Verlust und einer Sachbeschädigung ist fließend. Fällt z.B. die fremde Kamera unglücklicherweise wegen des Seegangs über Bord ins Wasser, handelt es sich nicht um Abhandenkommen sondern um eine versicherte Sachbeschädigung.
 
Hat ihr Kind objektiv einen Schaden verursacht, z.B. als Radfahrer  durch Unachtsamkeit  im Straßenverkehr einen Verkehrunfall verursacht, ist Voraussetzung für die Einstandspflicht der Haftpflichtversicherung, dass ein gesetzlicher Schadensersatzanspruch besteht.  Kinder zwischen dem siebten und dem 10. Lebensjahr sind im Straßenverkehr gem. § 828 Abs. 2 BGB privilegiert. Sie sind für Schäden, die sie einem anderen bei einem Unfall im Straßenverkehr zufügen, nicht verantwortlich, es sei denn, es geschah vorsätzlich.. 
 
Dieser Haftungsausschluss gegenüber dem geschädigten Autofahrer gilt selbst dann, wenn ansonsten für das Kind Versicherungsschutz einer Haftpflichtversicherung gegeben wäre.

Autor (ViSdP): LL.M. Karin Tewes, Rechtsanwaltskanzlei Tewes, 12043 Berlin


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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