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   Versicherungsrecht
Die Versicherung zahlt nicht! Was tun?
 
Autor: Rechtsanwältin Britta Struve
Kanzlei:
Ort: 25336 Klein Nordende
erstellt am: 15.06.06
 
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Die Versicherung zahlt nicht! Was tun?
Die Versicherung zahlt nicht! Was tun? Verjährungs- und Klagefristen im Versicherungsrecht
Wer seiner Versicherung einen Schaden melden will, sollte damit tunlichst nicht zu lange warten. Die unmittelbaren Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag verjähren in zwei Jahren, bei der Lebensversicherung in fünf Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem die Leistung vom Versicherer verlangt werden kann.  

Meldet der Versicherungsnehmer seiner Versicherung einen Schaden, ist die Verjährung gehemmt bis zum Eingang einer schriftlichen Entscheidung des Versicherers. Bei einer abschlägigen Reaktion des Versicherers gilt folgendes: Der Versicherer wird leistungsfrei, wenn er den Anspruch abgelehnt und den Versicherungsnehmer schriftlich darüber belehrt hat, dass Leistungsfreiheit eintritt, wenn der Anspruch nicht innerhalb von sechs Monaten gerichtlich geltend gemacht wird (§ 12 Abs. 3 VVG).  Diese die Versicherer privilegierende Sondervorschrift wird in der Praxis häufig übersehen. Dies führt dazu, dass bei einer verspäteten Reaktion selbst an sich begründete Ansprüche nicht mehr durchgesetzt werden können! Zu beachten ist aber, dass nur eine den gesetzlichen Anforderungen genügende Belehrung des Versicherungsnehmers diese Frist in Gang setzt. Das Ablehnungsschreiben des Versicherers muss dem Versicherungsnehmer tatsächlich zugegangen sein. Den Beweis für diese Tatsache muss im Zweifel der Versicherer führen. Die Belehrung muss auch inhaltlich eindeutig sein und den Versicherungsnehmer unmissverständlich darauf hinweisen, dass eine Versäumung der Frist zum endgültigen Verlust des Anspruchs auf die Versicherungsleistung führt.

Die Frist gemäß § 12 Abs. 3 VVG ist eine Ausschlussfrist, d.h. eine Hemmung oder Unterbrechung wie bei normalen Verjährungsfristen gibt es hier nicht. Der Versicherer kann die Frist jedoch außer Kraft setzen oder verlängern. Sollen vor Einreichung der Klage gegen den Versicherer mit diesem noch Verhandlungen geführt werden, so ist unbedingt eine entsprechende schriftliche Erklärung des Versicherers einzuholen, in der dieser die Klagefrist gem. § 12 Abs. 3 VVG ausdrücklich verlängert.

Autor (ViSdP): Rechtsanwältin Britta Struve, , 25336 Klein Nordende


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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