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   Medizinrecht
8.000 EUR Schmerzensgeld für Fußballspieler
 
Autor: Isabel Bals
Kanzlei: Rechtsanwältin
Ort: 50931 Köln
erstellt am: 07.05.13
 
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8.000 EUR Schmerzensgeld für Fußballspieler
Der Kläger ist angehender Pofifußballer. Er erlitt beim Fußballspielen aufgrund eines gegnerischen Fouls eine Zerrung mit Sehnenabriss am linken vorderen Oberschenkelmuskel. Im November 2009 wurde er daraufhin in einem Krankenhaus in Osnabrück am linken Bein operiert - aufgrund einer Verwechselung jedoch an dem gesunden hinteren Oberschenkelmuskel.

Nachdem der Fehler erkannt worden war, wurde der Patient vier Tage später ein zweites Mal operiert, diesmal an dem verletzten Muskel. Der Fußballer hat Klage auf Zahlung eines Schmerzensgeldes erhoben.

Das Landgericht Osnabrück ist der Auffassung, dass ein schwerer Behandlungsfehler des Krankenhauses vorliegt. Nach Befragung eines medizinischen Sachverständigen geht das Gericht davon aus, dass sich durch die überflüssige Operation die Dauer des stationären Aufenthalts um vier Tage verlängerte. Der junge Mann habe unnötigerweise eine 13 cm lange Narbe am Oberschenkel erlitten. Er sei nach den Operationen nicht in der Lage, länger als zwei bis drei Stunden schmerzfrei zu sitzen. Es könne sein, dass der Fußballer durch die erste Operation in seiner Leistung etwas herabgesetzt werde. Dennoch werde er weiterhin Fußball auf hohem Niveau spielen können.

Das Gericht sprach dem Kläger, der nicht beweisen konnte, dass er eine Verhärtung des Unterschenkels und eine relevante psychische Beeinträchtigung erlitten habe, ein Schmerzensgeld in Höhe von 8.000 EUR zu. Weil der Fußballer ein höheres Schmerzensgeld von insgesamt 20.000 EUR gefordert hatte, muss er einen Teil der Prozesskosten selber tragen.      

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

LG Osnabrück, Urteil vom 15.04.2011, Az: 2 O 1265/10


Zahnärzte dürfen kein Botox spritzen

„Zahnärzte dürfen Gesichts- und Hautfalten ihrer Patienten nicht mit Botox-Spritzen behandeln. Das Unterspritzen solcher Falten sei von der zahnärztlichen Approbation nicht gedeckt. Laut Zahnheilkundegesetz seien Zahnärzte nur berechtigt, Mund, Kiefer und Zähne zu behandeln. Das Gericht wies damit die Klage einer Zahnärztin aus Bielefeld gegen die Zahnärztekammer Westfalen-Lippe ab. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig."

VG Münster, Urteil vom 19.04.2011, Az: 7 K 338/09

Autor (ViSdP): Isabel Bals, Rechtsanwältin, 50931 Köln


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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