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   Kapitalanlagenrecht
Bundesfinanzhof zu Rettungsmaßnahmen Geschädigter von Steuersparimmobilien
 
Autor: Dr. iur. Thomas Schulte
Kanzlei: Dr. Schulte und Partner - Rechtsanwälte
Ort: 10717 Berlin
erstellt am: 08.10.12
 
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Bundesfinanzhof zu Rettungsmaßnahmen Geschädigter von Steuersparimmobilien

Nach einem Verkauf mit Verlust können Geschädigte Zinsen für ihre Kredite von der Steuer absetzen. Ein neues Urteil des Bundesfinanzhof bringt Erleichterung für eine Vielzahl von Erwerbern sogenannter Steu erspar-Immobilien, die auch als ''Schrottimmobilie'' bezeichnet werden.

Mit der Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 20.06.2012 (AZ. IX R 67/10) wurde die lang diskutierte Frage beantwortet, ob nach einem verlustreichen Verkauf die auf die Restschuld noch fälligen Zinsen steuerlich geltend gemacht werden können. In der Steuererklärung können nunmehr die Zinsen angegeben werden, die auf die Restschuld bei der Bank gezahlt werden müssen.

Viele unglückliche Käufer stellten nach dem Kauf fest, dass die von ihnen erworbene Immobilie wesentlich weniger als der tatsächlich gezahlte Kaufpreis Wert war. Die Rechtsanwälte Dr. Schulte & Partner vertreten hier hunderte Geschädigte.

Bei einer erheblichen Anzahl von Käufern kam hinzu, dass die damals tätigen Berater oder auch der Verkäufer nicht mehr in Anspruch genommen werden konnten und ein Vorgehen gegen die Bank wegen der schwierigen Beweislage nicht in Betracht kam. Übrig blieb häufig nur ein Ver kauf der Immobilie mit erheblichem Verlust, da die in dem Verkaufspreis ursprünglich enthaltenen Provisionen und Gewinne der Täter nicht gegenüber dem neuen Käufer geltend gemacht werden konnten. Dadurch verblieb eine erhebliche Restschuld bei der finanzierenden Bank. Zumindest können nach dem neuen Urteil die darauf anfallenden Zinsen nunmehr steuerlich geltend gemacht werden.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Kim Oliver Klevenhagen von der Kanzlei Dr. Schulte und Partner ist eine Vielzahl solcher Fälle bekannt: ''Häufig haben die damaligen Berater und gar die Verkäufer selbst die Finanzierungsvermittlung gegenüber dem Verkäufer übernommen. Die Schuldigen sind weg, aber die Schulden sind noch da. Nunmehr kann das neue Urteil des BFH dazu beitragen, die Not wenigstens ein wenig zu lindern.''

Die geprellten Erwerber können nunmehr in ihrer Steuererklärung die Zinsen angeben, die sie auf ihre Schulden bei der Bank zahlen. Bei ein er durch die überhöhten Verkaufspreise häufig vorkommenden großen Restschuld können also vom Finanzamt höhere Restzahlungen erfolgen.

''Anleger sollten jedoch beachten, dass das Urteil aber vorrangig Wirkung für zukünftige Fälle hat. Leider können also nicht sämtliche gezahlten Zinsen rückerstattet werden. Ein Trostpflaster ist jedoch, dass die zukünftige Tilgung ihrer Schulden vereinfacht wird.'', sagt Rechtsanwalt Klevenhagen, der mit seinem Team von Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte bereits eine Vielzahl von Mandanten erfolgreich Verhandlungen mit Banken geführt hat. ''Erfreulich ist allerdings, dass der Bundesfinanzhof (BFH) nunmehr die Zinsen auf den noch verbliebenden Kreditbetrag als sogenannte Werbungskosten anerkennt und damit Privatpersonen, die durch ein Verschulden Dritter erheblich geschädigt sind, gegenüber Unternehmen künftig nicht länger benachteiligt.'', erklärt Rechtsanwalt Klevenhagen.

Anleger sollten deshalb mit einem quali fizierten Rechtsanwalt oder Steuerberater Rücksprache halten, ob auch im individuellen Fall die Erstattung entsprechend der geänderten Rechtsprechung geltend gemacht werden kann.


V.i.S.d.P.

Kim Oliver Klevenhagen
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich
Sofortkontakt Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte unter 030 715 206 70

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Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapital anlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Die Kanzlei verfügt über zwei Büros in Berlin und in München.

Ergänzende Absenderangaben mit allen Kanzleistandorten finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

Autor (ViSdP): Dr. iur. Thomas Schulte, Dr. Schulte und Partner - Rechtsanwälte, 10717 Berlin


Das Datum, an dem dieser Artikel eingestellt wurde, entspricht nicht zwingend dem Tag der Erstellung dieses Artikels. Bitte informieren Sie sich im Zweifel beim Autor oder einem anderen Fachmann über die Aktualität und Richtigkeit der Inhalte.


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